MINT-Mentoring Osterferien 2017 – Bericht eines Mentoren

„Auch ich (Malte (19)) wurde dieses Jahr in den Osterferien von einem Abiturienten (Joschka (17)) begleitet, der sich noch nicht entschieden hat wie sein beruflicher Werdegang nach den AbschlussprĂŒfungen aussehen soll.

Auf Grund seiner Interesse an den MINT-FĂ€chern hat er sich dafĂŒr entschieden mit mir drei Tage lang meine Vorlesungen zu besuchen, um einen Einblick in das Maschinenbaustudium zu bekommen. Da ich selber erst im zweiten Semester studiere, war es mit genug Konzentration fĂŒr ihn auch möglich die Inhalte der meisten FĂ€cher wie Mathe, Physik und Statistik zu verstehen, wobei er jedoch feststellen musste, dass das Niveau der FĂ€cher sich auf einem anderen Niveau als in der Schule befindet.

Nachdem wir uns ein wenig unterhalten haben, merkte ich, dass Joschka sich den Alltag an der Hochschule sehr Ă€hnlich wie den in der Schule vorstellte. Darum habe ich mich bemĂŒht ihm die Unterscheide zu zeigen und ihn gerade fĂŒr das selbststĂ€ndige Arbeiten und Lernen zu sensibilisieren. Gerade die anstrengenden PrĂŒfungszeitrĂ€ume, die Vorstellung, dass niemand mehr guckt, ob man sich fĂŒr PrĂŒfungen angemeldet hat, es kaum Chancen gibt sich z.B. bei versĂ€umten Deadlines nach zu melden etc. mussten erstmal verdaut werden.

Um ihn von diesen Dingen nicht allzu sehr abzuschrecken habe ich ihm auch von den anderen Seiten des Studiums erzÀhlt: wie das Leben in einer WG ist, nicht mehr Zuhause zu wohnen und die extrem lange freie Freizeit in den Semesterferien.

Im Endeffekt hat er sich als ziemlich dankbar gezeigt, da die Teilnahme an den verschiedenen Veranstaltungen ihm einen direkteren Einblick in das Studium ermöglicht hat, als er durch die bloße Recherche im Internet hĂ€tte bekommen können. Das ganze Leben um das Studium herum konnten Ich ihn in dem Rahmen natĂŒrlich nicht zeigen.

Letztendlich haben ihn die Tage in der Vorstellung selber ein Ingenieursstudium anzustreben bekrĂ€ftigt. Ob es jedoch Maschinenbau, Elektrotechnik oder eine ganz anderes ingenieurwissenschaftliches Fach werden soll bleibt aber noch offen.“


Wir danken Malte fĂŒr seinen ausfĂŒhrlichen Bericht.