MINT-Mentoring – Osterferien 2018 – Berichte #2

Zur ersten Woche des MINT-Mentoring ist noch ein Bericht bei uns eingetroffen, den wir hier gerne wiedergeben. Ann-Kathrin wurde im Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik von Robert begleitet.

Vom 19. bis 22. März 2018 begleitete mich Robert im Rahmen des MINT-Mentoring durch meinen Alltag an der Hochschule. Er hatte zuvor den Wunsch geäußert, den Bereich der Ingenieurinformatik näher kennen zu lernen. Gleich am ersten Tag hieß es früh aufstehen für uns beide, die erste Vorlesung, „Digital und Mikroprozessortechnik“ bei Prof. Streitenberger, startete schon um viertel nach acht. Robert erwies sich als neugieriger und interessierter Schüler. Er kam der Ermunterung, sich aktiv an der Vorlesung zu beteiligen, gerne nach.

MINT-Mentoring – Osterferien 2018: Ann-Kathrin (Elektrotechnik und Informationstechnik) und Robert

Es stellte sich heraus, dass Robert ein paar Dinge bereits vom technischen Gymnasium bekannt waren. Ich fragte ihn im Anschluss, wie ihm seine erste Vorlesung gefallen hatte. Er bestätigte meinen Eindruck, es habe ihm sehr gut gefallen. Am Ende der Woche stellte sich sogar heraus, dass ihm die Art des Vortrags und die Vorlesung bei Prof. Streitenberger am besten gefielen.

In den Mittagspausen nahm ich Robert mit in unsere Mensa am Ricklinger Stadtweg. Das Essen schmeckte ihm gut, sodass ich ihn auch an den folgenden Tagen mit dorthin zum Mittagessen nahm.

Robert fragte mich in der Woche Dinge zum allgemeinen Ablauf an der Hochschule, wie z.B. die Bekanntgabe und den Ablauf von Prüfungen oder die Bezugsquelle für Stundenpläne. Häufig fragte er mich vor Beginn seiner Vorlesungen, ob ich wisse, worum es inhaltlich gehen würde und wie der Lehrstil sein würde, sprich nur Vortrag oder auch mal eine Übung.

Prof. Patzke führte in seiner Vorlesung „Wechselstromtechnik“ tatsächlich eine Übung zu Zeigerbildern durch. Allerdings war das Thema für Robert neu, sodass er nicht gut mitarbeiten konnte. Er fand das vorgetragene Thema trotzdem interessant.

Am Ende der Woche machte ihn Prof. Jakoblew in seiner Vorlesung Hochfrequenzschaltungen ein wenig mit der Hochschulmathematik höherer Semester bekannt. Ein etwas verschreckter Robert fragte mich, ob einem diese in früheren Semestern näher gebracht wird. Wir beruhigten ihn dahingehend. Niemand wird sofort mit dieser Art Mathe konfrontiert. Es werden zuvor drei Mathevorlesungen unterrichtet, um die Student_innen darauf vorzubereiten. Er zeigte sich diesbezüglich durchaus erleichtert.

Robert fragte mich zudem, wie es an der Hochschule mit der Bildung von Lerngruppen aussieht. Ich sagte ihm, dies sei eine sehr individuelle Angelegenheit und je nach Student_in unterschiedlich.

Insgesamt konnte Robert in Bezug auf den Lehrstoff nicht so viel behalten, da es einfach zu viel auf einmal war. Allerdings sagte er mir, er habe einen guten Einblick in den Hochschulalltag bekommen können und zeigte sich zufrieden. Die Frage, ob er sich ein Studium bei uns an der Hochschule vorstellen könnte, bejahte er.


Die nächste Möglichkeit am MINT-Mentoring teilzunehmen besteht in den Herbstferien 2018.