MINT-Space-Lab 4.0 gestartet

Beim Space Lab haben die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, aus der Ferne, eine Pflanze zu überwachen und diese möglichst auch gedeihen lassen. Die Pflanzen, die derzeit in den wegen des Corona-Virus verwaisten Räumen des Projekthauses in der Bismarckstraße untergebracht sind, können mit Kamera, Wassersensoren und kleinen Heizelementen online kontrolliert werden.

MINT-Space-Lab im Zukunftslabor MINT

Über kleine Elektronikeinheiten, die die Schülerinnen und Schüler zu Hause haben, können sie mithilfe von Sensoren ermitteln, wie es der Pflanze geht. Sie können dann mehr oder weniger Licht einschalten oder mehr oder weniger Wasser geben oder was auch immer die Pflanze ihrer Meinung nach am Leben hält.

Elektronikeinheit des MINT-Space-Lab

Das Besondere daran: Auch die Elektronikboards haben die Schülerinnen und Schüler in kleinen Teams im Unterricht (sei es im Homeschooling oder im Präsenzunterricht) nach Einführung durch das Projekthaus Zukunft MINT selbst gebaut und programmiert.

Christian Schmicke mit dem Aufbau des MINT-Space-Lab

Das Space Lab ist eine Idee und konzipiert von Dr. Christian Schmicke vom Projekthaus Zukunft MINT:

„Space Lab heißt diese Lernaufgabe, weil das Prinzip überall in der Wissenschaft oder im Ingenieur_innenalltag zu finden ist, wo ferngesteuerte Prozesse ablaufen. Im Prinzip könnte das Basilikum also auch in einem Space Lab um die Erde kreisen.“

Als erstes hat sich bereits eine 9. Klasse der Schillerschule Hannover an den spacigen Versuch gewagt. Sie hat sich in kleine Teams aufgeteilt, die ihre Pflanzen nun um die Wette wachsen lassen wollen.