L001 Physik mit dem Smartphone

Termin: 27.02.2017, 9:45 – 10:45 Uhr
Teilnehmende: max. 16 Personen

Smartphones, Tablets, Laptops, … Was vor zehn bis zwanzig Jahren noch sehr vereinzelt vorkam, ist inzwischen Realität. In der Altersgruppe der 12-Jährigen ist – zumindest in Bezug auf Smartphones – heute nahezu eine Vollversorgung erreicht. Die Kinder wachsen bereits mit digitalen Technologien auf und sind dadurch bestens gewappnet für den rasanten Anstieg moderner Technologien, welcher auch in Zukunft nicht abnehmen wird. Das Thema Internetkompetenz hat mittlerweile auch Schulen und Unternehmen erreicht, da heutzutage nahezu alles mit dem Smartphone abrufbar ist, wie beispielsweise Literatur, Formelsammlungen und Aufgabenblätter.

Natürlich ist das Smartphone in erster Linie immer noch ein praktisches Gerät zum Telefonieren oder Nachrichten versenden. Doch die heutigen Smartphones können weitaus mehr als die bekannten Funktionen, wie das Surfen im Internet, die Organisation von E-Mails und Terminkalendern oder auch die bei Schüler_innen beliebten Funktionen unzähliger Apps, Spiele und Social Media.

Schüler_innen kennen sich nahezu perfekt mit ihren Smartphones aus, doch sind viele Funktionen unbekannt, obwohl diese unbewusst genutzt werden. Das moderne Smartphone hat nicht mehr viel mit den Anfangshandys zu tun, es ist vielmehr ein High-Tech-Labor für die Hosentasche! Die Ausstattung übersteigt sogar häufig die Möglichkeiten vieler Schulen, denn die Smartphones sind ein Sammelsurium von Sensoren mit denen z.B. Luftdruck, Magnetfelder aber auch Beschleunigung, Drehwinkel, Temperatur oder die besser bekannten GPS-Koordinaten zu ermitteln sind.

Und genau hier setzen wir mit dem Workshop an: Sie lernen, wie der Physikunterricht mit Hilfe eines einfachen Smartphones aufgepeppt werden kann und Sie über die eingebauten Sensoren physikalische Experimente aus den Bereichen Mechanik, Magnetismus, Akustik, Optik durchführen können.

Im Workshop werden Experimente zur Bestimmung der Erdbeschleunigung oder des Trägheitsmomentes eines Zylinders durchgeführt. Auch der Zusammenhang zwischen Winkelgeschwindigkeit und Zentrifugalbeschleunigung kann in einem kleinen Versuch gezeigt werden. Dazu brauchen Sie tatsächlich nur das Smartphone und eine Salatschleuder! Auch in der Akustik gibt es viele kleine Versuche, mit denen wir die Unterrichtsinhalte anschaulich erklären, wie beispielsweise Schallgeschwindigkeit, Sonar Dopplereffekt oder der Frequenzverlauf.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.